
Bereits 1991 begann das Europäische Institut für Eisenbahnforschung (ERRI) im Auftrag des Internationalen Eisenbahnverbandes (UIC) mit den ersten Überlegungen zu einem neuen europäischen Zugsicherungs- und Zugsteuerungssystem (Projektname A200).
Die Erarbeitung der technischen und betrieblichen Systemspezifikationen für ETCS, die von allen beteiligten Bahnen akzeptiert werden, hat sich als ein sehr schwieriger und langwieriger Prozess herausgestellt, der die Systementwicklung mehrfach verzögerte. Dabei mussten umfangreiche betriebliche und technische Anforderungen der einzelnen Länder berücksichtigt werden.
Fortgesetzt wurden diese Arbeiten ab 1996 durch die ERTMS Users Group. In der SRS sind die grundlegenden, technischen Prinzipien und Funktionen des Systems beschrieben, soweit es für die technische Interoperabilität notwendig ist. Die ETCS Norm hat mit der Version SRS 2.3.0 serienreife erlangt. Für die Umsetzung von grenzüberschreitenden Anwendungen sind funktionale Weiterentwicklungen erforderlich, die erst mit der nächsten Version (SRS 3.0.0) ab ca. 2009 implementiert werden.
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